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Eigene Ernte unter Glas

Schmeckt, spart Geld und schont das Klima

Wer ein Gewächshaus im eigenen Garten hat und es gärtnerisch nutzt, erntet schon jetzt und bis in den Winter diverse Gemüse, Früchte, Pflücksalate und Kräuter. Herrlich, schon der Duft bei der Ernte ist ein Vergnügen, aber auch das Wissen, garantiert gesunde Lebensmittel auf den Tisch zu bringen. Schließlich weiß man selbst am besten, womit die Tomaten und Co. behandelt worden sind ... und womit nicht! Markus Botz von BOMA Gewächshaus GmbH aus Alfter bei Bonn kennt weitere Aspekte, die seine Kunden ins Feld führen: „Neben der Freude am Gärtnern und dem Stolz auf die eigene Ernte profitiert auch das Klima, denn bei der Selbstversorgung fallen keine Transportwege an und der Anbau ist vollkommen klimaneutral." Noch einmal die Tomate: Sie ist hierzulande immer noch die Lieblingsfrucht - rund 30 Kilogramm konsumiert jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Mit dem Eigenanbau lassen sich eine Menge Autobahnkilometer einsparen!

Reiche Ernte

Jetzt im Sommer werden immer mehr Gemüsesorten erntereif: Stangenbohnen, Zuckererbsen, Gurken, Tomaten, Paprika ... und natürlich Pflücksalat, Kopfsalat, Rucola, Lauchzwiebeln, die man am besten zeitlich versetzt immer wieder neu aussät, um die Ernte zu verteilen. Vorausschauende Hobbygärtner bereiten sich im Laufe des Sommers auch schon auf den Winter vor: Die meisten Wintergemüsearten werden zwischen Anfang Juni und Ende August gesät oder gepflanzt und können dann je nach Art vom späten Herbst bis zum Ende des Winters geerntet werden. Einige Gemüsearten wie Grünkohl, Rosenkohl, Wirsing, Pastinaken, Topinambur und Feldsalat vertragen sogar Frost. Botz: „Die erste Jahreshälfte 2024 hat beispielsweise in vielen Haus- und Schrebergärten für wenig Freude gesorgt. Zu kühl, zu wenig Licht, zu viel Regen ... und dann auch noch die Schnecken! Glücklich, wer ein Gewächshaus hat, in dem sich die Wachstumsbedingungen steuern lassen.

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